SBT-Seminare - SBT-in-Berlin

SBT Seminare

Jeweils Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr


Termine 2020


SBT Mai | 16.-17.05.2020 Rita Wedermann Imaginative Verfahren II ... Details
SBT Okt. | 17.-18.10.2020 Rita Wedermann Arbeit mit dem "Inneren Team" II ... Details

Termine 2019


IFA Jan. | 19.01.2019 von 10-17 Uhr Dr. Jörg Helmig Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT Jan. | 26.-27.01.2019 Dr. Rolf Winiarski Krisen-Intervention und Suizidprophylaxe  ... Details
IFA Feb. | 02.02.2019 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT Feb. | 23.-24.02.2019 Dr. Dipl. Psych. Jeannette Meißner Einführungskurs Emotionsfokussierte Therapie (EFT) ... Details
SBT April | 06.-07.04.2019 Dipl. Psych. Martin Vogel Krankheitslehre, Entstehung und Aufrechterhaltung von psychischen Störungen  ... Details
SBT Mai | 18.-19.05.2019 Rita Wedermann Imaginative Verfahren I ... Details
IFA Mai | 25.05.2019 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT Okt. | 19.-20.10.2019 Rita Wedermann Arbeit mit dem "Inneren Team" I ... Details
SBT Nov. | 16.-17.11.2019 Dr. phil., Dipl. Psych. Gernot Hauke Verhaltenstherapie auf den Punkt gebracht: Die Überlebensstrategie in der Strategisch Behavioralen Therapie (SBT) ... Details

Termine 2018


IFA Jan. | 13.01.2018 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT Jan. | 27.-28.01.2018 Dr. Rolf Winiarski Fallverständnis und Verhaltensanalysen leicht gemacht!  ... Details
IFA März | 3.03.2018 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT März | 17.-18.03.2018 Katharina Schulz "Focusing" und Arbeit mit dem "felt sense" in der Verhaltenstherapie  ... Details
SBT April | 21.-22.04.2018 Martin Vogel Krankheitslehre, Entstehung und Aufrechterhaltung von psychischen Störungen  ... Details
IFA Mai | 5.05.2018 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

IFA Juni | 2.06.2018 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

IFA Juni | 15.-17.06.2018 in Kooperation mit der  Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DÄVT) auf dem 3. IFA-Kongress in Prien (12 UE)

SBT Juli | 07.-08.07.2018 Dr med. Dilek Sahin Praktische Anwendung der PKP-Sprechstundenkarten bei verschiedenen Syndromen  ... Details
SBT Sep. | 15.-16.09.2018 Dr. Sergio Lara und Dr. med. Lars Theßen Arbeit mit Emotionen in der Verhaltenstherapie  ... Details

IFA Sep. | 29.09.2018 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT Okt. | 06.-07.10.2018 Dr. phil. Bärbel Smikalla-Weier und Dr. phil. Günter Weier Microtracking in der Verhaltenstherapie  ... Details

IFA Okt. | 27.10.2018 von 10-17 Uhr Dr. Jörg Helmig und Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

Entspannungskurs Nov. | 17. + 18.11.2018 von 10-17 Uhr Dipl.-Psych. Constanze Meyer Entspannungsmethoden ... Details

IFA Nov. | 24.11.2018 von 10-17 Uhr Dr. Jörg Helmig und Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT Dez. | 8.-9.12.2018 Dipl.-Psych. Constanze Meyer Entwicklung einer therapeutischen Haltung ... Details

Termine 2017


IFA Jan. | 21.01.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

IFA Feb. | 11.02.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

IFA März | 04.03.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT März | 18.-19.03.2017 Dr. Jaime Rosero-Maquilón und Dr. med. Lars Theßen Einführung in die Strategisch-Behaviorale Therapie  ... Details
SBT März | 25.-26.03.2017 Dipl.-Psych. Dr. Ali Baioui Grundlagen der Diagnostik und Gesprächsführung  ... Details
SBT April | 08.-09.04.2017 Dipl.- Psych. Christine Szkudlarek-Althaus Pathophysiologische Modelle der Entstehung und Entwicklung von Verhaltensstörungen  ... Details
SBT Mai | 13.-14.05.2017 Dipl.-Psych. Sonja Anouk Laier Psychoedukation und Frühintervention psychotischer Erkrankungen  ... Details
IFA Mai | 20.05.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

IFA Juni | 17.06.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT Juni | 24.-25.06.2017 Dipl.-Psych. Silke Ahrend und Dr. med. Lars Theßen Emotionspsychologische Grundlagen  ... Details
SBT Juli | 01.-02.07.2017 Dipl.-Pych. Dr. Benedikt Reuter Erstgespräch, einschließlich der Einübung spezieller Gesprächsführungstechniken  ... Details
SBT Juli | 15.-16.07.2017 Dipl.-Psych. Martin Vogel Krankheitslehre, Entstehung/Aufrechterhaltung von psychischen Störungen  ... Details
IFA Aug. | 19.08.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT Sept. | 16.-17.09.2017 Dr. Sergio Lara Cisternas und Dr. med. Lars Theßen Arbeit mit Emotionen in der Psychotherapie  ... Details
SBT Sept./Okt. | 30.9.-01.10.2017 Dipl.-Psych. Constanze Meyer Entwicklung einer therapeutischen Haltung  ... Details
IFA Okt. | 21.10.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT Okt. | 28.-29.10.2017 Daniela Milew Vom Erstgespräch zum Bericht an den Gutachter  ... Details
SBT Nov. | 11.-12.11.2017 Dipl.-Psych. Etleva Gjoni M.Sc. Basisfertigkeiten ... Details
IFA Nov. | 25.11.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT Dez. | 02.-03.12.2017 Dipl.-Psych. Anke Morgenroth Entwicklungspsychologische Grundlagen und klinisch-psychotherapeutische Anwendungen  ... Details


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Einführung in die Strategisch-Behaviorale Therapie


Dr. Theßen und Dr. Rosero führen Sie in das Curriculum ein. Sie werden dabei persönlich betreut und beraten. Sie lernen schon anhand von Therapie-Videos erste therapeutische Grundlagen und Basisfertigkeiten.

Grundlagen der Diagnostik und Gesprächsführung


Eine praxisnahe Einführung in diagnostische Verfahren und Instrumente, die Erhebung und Nutzung der biographischen Anamnese und Prozessdiagnostik. Schwerpunkte zu Grundlagen der Gesprächsführung: Gesprächsführungs- und Validierungstechniken, eine Einführung in die therapeutische Beziehungsgestaltung, Motivational Interviewing und die therapeutische Rolle.

Pathophysiologische Modelle der Entstehung und Entwicklung von Verhaltensstörunge


Das Seminar dient dem Kennenlernen allgemeiner, sowie störungsspezifischer Ätiologiemodelle der häufigsten psychischen Erkrankungen (z.B. affektive Störungen, Angststörungen, PTBS, Persönlichkeitsstörungen). Ein Fokus wird weiterhin auf die patientenbezogene Vermittlung des individuellen Störungsmodells und die Ableitung des jeweiligen Behandlungsrationals gelegt werden. In dozentengeleiteten Demonstrationen und folgenden, gemeinsamen Rollenspielen, sowie Kleingruppenübungen wird das theoretisch erfasste Wissen in praktischen Handlungsoptionen erprobt und auch schwierige, therapeutische Konstellationen (z.B. komorbide Störungsbilder, Persönlichkeitsakzentuierungen) thematisiert.

Psychoedukation und Frühintervention psychotischer Erkrankungen


Der Schwerpunkt dieser Veranstaltung liegt in der Übermittlung von Strategien zur

- phasengerechten Beziehungsgestaltung
- Förderung der Behandlungsmotivation
- Erarbeitung eines individuellen Behandlungskonzepts

Die konkrete Umsetzung von therapeutischen Strategien im Umgang mit psychotischer Symptomatik wird interaktiv mit Hilfe von zahlreichen Fallbeispielen erlernt.

Emotionspsychologische Grundlagen


Gefühle ­wahrnehmen, ­erkennen, ­akzeptieren ­und ­regulieren ­ist ­eine ­der ­Hauptaufgaben ­der ­modernen ­Psychotherapie. ­Mit ­den­ emotionalen ­Ausdrucksmustern ­durch ­bestimmte ­kontrollierte ­Atemübungen ­können ­auf ­erstaunlich ­einfache ­Weise ­universale­ Basisemotionen ­erlebt ­werden. ­Wir ­können ­lernen, ­bestimmte ­Gefühle ­eindeutig ­zu ­erkennen ­und ­sie ­ursprünglich ­auszudrücken, ­ um ­schließlich ­wieder ­einen ­Neutralzustand ­zu ­erreichen. ­In ­der ­emotiven ­Psychotherapie ­ist ­es ­möglich ­systematisch ­die ­zu­ wenigen, ­zu ­schwachen ­und ­zu ­seltenen ­Gefühle ­aufzubauen ­und ­zu ­fördern ­sowie ­die ­zu ­vielen, ­zu ­heftigen ­und ­zu ­häufigen ­ Gefühle ­zu ­regulieren.


Zunächst ­werden ­wir ­an ­uns­ selbst ­die ­Anwendung ­der ­Techniken ­ausprobieren ­und ­die­Wirkungsweise ­erfahren. ­Im­ weiteren ­ Vorgehen werden die Workshopleiter ­Dr. Lars Theßen und Dipl.-Psych. Silke Ahrend zum theoretischen ­Konzept ­und ­ihren ­Erfahrungen ­in ­der Praxis ­berichten.


Wir ­lernen ­mit ­Dr. ­Lars ­Theßen ­die ­Grundzüge ­aus seinem Fachbuch "Durch ­Atmung ­zum ­Gefühlsausdruck"­ kennen­ und ­stellen ­einen ­praktischen ­Bezug­ zu­ den ­vielfältigen ­Anwendungen ­in ­der ­Psychotherapie ­her.­ Emotionsdiagnostik,­ Fallverständnis,­ Emotionsregulations-Training ­und ­Persönlichkeitsentwicklung­ werden ­intensiv ­geschult.

Erstgespräch, einschließlich der Einübung spezieller Gesprächsführungstechniken


Das Erstgespräch hat einen besonderen Stellenwert in der Psychotherapie. Es dient so unterschiedlichen Zielen wie einer ersten diagnostischen Abklärung, dem Aufbau von Vertrauen und Zuversicht und der Vermittlung von behandlungsbezogenen, organisatorischen und rechtlichen Informationen. Im Seminar wird vermittelt, in welchen konkreten Schritten diese Ziele erreicht werden und welche Fertigkeiten der Gesprächsführung in verschiedenen Phasen des Erstgesprächs besonders hilfreich sind. Die adaptive Anwendung verschiedener Gesprächsführungstechniken wird in aufeinander aufbauenden Rollenspielen eingeübt.

Krankheitslehre, Entstehung/Aufrechterhaltung von psychischen Störungen


Anhand von zahlreichen Fallbeispielen werden theoretische Konzepte zur Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen vermittelt. Die Blickrichtung ist dabei eher störungsübergreifend und auf die funktionale Einbettung der Symptome gerichtet. So entsteht für die praktische therapeutische Arbeit ein Orientierungsrahmen, der ein umfassendes Verständnis der Patientenprobleme und die Ableitung von verhaltenstherapeutischen Interventionen ermöglicht. Ziel ist es, psychopathologische Prozesse im Einzelfall zu erkennen und (im Sinne der Psychoedukation) den Patienten erklären zu können. In praktischen Übungen und Rollenspielen kann der Einsatz von entsprechenden Modellen, Metaphern und Arbeitsmaterialien ausprobiert werden.

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Arbeit mit Emotionen in der Psychotherapie


Gefühle­wahrnehmen, ­erkennen, ­akzeptieren ­und ­regulieren ­ist ­eine ­der ­Hauptaufgaben ­der ­modernen ­Psychotherapie. ­Mit ­den­ emotionalen ­Ausdrucksmustern ­durch ­bestimmte ­kontrollierte ­Atemübungen ­können ­auf ­erstaunlich ­einfache ­Weise ­universale­ Basisemotionen ­erlebt ­werden. ­Wir ­können ­lernen, ­bestimmte ­Gefühle ­eindeutig ­zu ­erkennen ­und ­sie ­ursprünglich ­auszudrücken, ­ um ­schließlich ­wieder ­einen ­Neutralzustand ­zu ­erreichen. ­In ­der ­emotiven ­Psychotherapie ­ist ­es ­möglich ­systematisch ­die ­zu­ wenigen, ­zu ­schwachen ­und ­zu ­seltenen ­Gefühle ­aufzubauen ­und ­zu ­fördern ­sowie ­die ­zu ­vielen, ­zu ­heftigen ­und ­zu ­häufigen ­ Gefühle ­zu ­regulieren.


Gast-Dozent ­ist ­Dr. ­Sergio ­Lara ­Cisternas ­aus ­Chile. ­Er ­ist ­Alba ­Emoting ­Instructor ­und ­von ­der ­Entwicklerin ­der ­Methode,­ Susanna ­Bloch, ­persönlich ­ausgebildet ­worden. ­Er ­arbeitet ­als ­Professor ­für ­Psychologie ­und ­Psychotherapie ­an ­Universitäten ­in­ Santiago ­und ­Concepcion ­und ­in ­eigener ­psychotherapeutischer ­Praxis. ­Er ­ist ­Präsident ­von ­AIPAE ­(Asociación ­Internacional ­de ­ Professionales ­der ­Alba­Emoting)­und ­Coordinator­des ­Focusing ­Instituts ­New­York ­(TFI) ­für ­Chile. ­Sich ­selbst ­beschreibt ­er ­als­ Suchender ­und ­er ­unterstützt ­nun ­wiederum ­andere ­auf ­ihrem ­Weg ­durch ­seine ­Offenheit, ­seine ­eigenen ­vielseitigen ­Erfahrungen­ und ­seinen ­Humor. ­Er ­wird ­Ihnen ­einen ­praktischen, ­erfahrungsorienten ­Einblick ­in ­seine ­Arbeitsweise ­geben, ­die ­die ­Methoden­ ALBA­EMOTING ­und ­FOCUSING ­auf ­wirksame ­Weise ­verbindet.


Zunächst ­werden ­wir ­an ­uns­ selbst ­die ­Anwendung ­der ­Techniken ­ausprobieren ­und ­die­Wirkungsweise ­erfahren. ­Im­ weiteren ­ Vorgehen ­wird ­Dr. ­Cisternas ­zum ­theoretischen ­Konzept ­und ­seiner ­Erfahrung ­in ­der ­Praxis ­berichten. ­Unter ­seiner ­Leitung ­haben ­ Studenten ­in ­Chile ­die ­Arbeit ­und­ Wirkungsweise ­von ­Alba­Emotimg ­und ­Focusing ­erforscht. ­Die ­sicherlich ­lebhaften ­Diskussionen ­ können ­mit ­ihm ­problemlos ­auf ­deutsch ­geführt ­werden.


Wir ­lernen ­mit ­Dr. ­Lars ­Theßen ­die ­Grundzüge ­"Durch ­Atmung ­zum ­Gefühlsausdruck"­ kennen­ und ­stellen ­einen ­praktischen ­Bezug­ zu­ den ­vielfältigen ­Anwendungen ­in ­der ­Psychotherapie ­her.­ Emotionsdiagnostik,­ Fallverständnis,­ Emotionsregulations-Training ­und ­Persönlichkeitsentwicklung­ werden ­intensiv ­geschult.

Entwicklung einer therapeutischen Haltung


Was ist eine therapeutische Haltung? Gibt es die "therapeutische Haltung"? Eine gute therapeutische Haltung ist von einer Balance von Konsistenz und Verlässlichkeit im Handeln auf der einen und Flexibilität und Offenheit auf der anderen Seite gekenn-zeichnet. Von dieser Haltung profitieren nicht nur Patient*innen, sondern auch Psychotherapeut*innen: sie erleichtert eine gewisse Routinisierung des eigenen Handelns und gibt Sicherheit und Orientierung, leistet somit einen Beitrag zur eigenen Psychohygiene.


Diskussion und Erarbeitung wesentlicher Aspekte der therapeutischen Haltung in der modernen Verhaltenstherapie. Spielerisch werden im Rollenwechsel wesentliche Merkmale für die zukünftige eigene verhaltenstherapeutische Praxis erprobt und angeeignet. Imaginationsübungen kommen zum Einsatz, "Haltungsübungen" unterstützen die Verkörperung, Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübungen vertiefen das notwendige Reflexionsvermögen. Anhand von Fallvignetten zu unterschiedlichen Störungsbildern und Bindungsstilen werden grundlegende Fertigkeiten eingeübt.


In einer offenen und wertschätzenden Gruppenatmosphäre wird eine erfahrungsbezogene Grundlage für die Entwicklung einer eigenen therapeutischen Haltung gelegt.

Vom Erstgespräch zum Bericht an den Gutachter


Psychotherapeutische Kompetenzen


Die Fragestellung "was macht ein kompetentes therapeutisches Handeln aus" und "wie lerne ich, therapeutisch kompetent zu handeln" nimmt gerade während der Therapieausbildung einen besonderen Stellenwert ein. Das in Ausbildungscurricula meistens unterrepräsentierte Thema der psychotherapeutischen Kompetenzen, in deren Gesamtbreite des "Wissens", "Könnens" und "Entwickelns", steht in diesem zweitätigen Seminar im Fokus. Es werden Modelle und Definitionen psychotherapeutischer Kompetenzen im Spannungsfeld zwischen persönlichem und theoretischem Wissen sowie deren Bedeutung für den Therapieerfolg vermittelt. Das Lernziel ist, einen konkreten, praxisorientierten Kompetenzrahmen kennenzulernen, der als Grundlage zur kontinuierlichen Entwicklung und Reflexion der eigenen Handlungskompetenz dienen soll. Verschiedene therapeutische Kompetenzen werden in unterschiedlichen inszenierten Therapiesituationen spielerisch eingeübt.

Entwicklungspsychologische Grundlagen und klinisch-psychotherapeutische Anwendungen


Tag 1


1. Einführende Übung: Thema: Refelexion der eigenen Kontaktaufnahme

Übung zu zweit, Vorstellung der "Patienten" vor der Gruppe, Feedback der "Patienten"


2. Vorstellung durch mich:

a) Beziehungskonzepte der Tiefenpsychologie

Kurze Videomitschnitte zur Beziehungsgestaltung (entweder realer Patientenkontakt oder TV) zur Diskussion und Veranschaulichung


b) Beziehungsgestaltung aus Sicht der (K)VT


3. Arbeit am Fallbeispiel (mit Angaben zu Symptomatik, erster Eindruck, psychischer Befund)

Rollenspiel dazu (1 Therapeut, 1 Patient, 2 Beobachter)


4. Fallbeispiel 2

Rollenwechsel



Tag 2


1. Textarbeit in Kleingruppen:

Besondere Patientengruppen, besondere Herausforderungen in der Beziehungsgestaltung ( bspw. 4 Kommunikationstypen nach Virginia Satir), Vorbereiten eines Rollenspiels vor der Gruppe


2. Rollenspiel vor der Gruppe: Patientengruppen vorstellen

Diskussion, gemeinsames Erarbeiten von Lösungen/Umgang.


3. Einführende Übung zu zweit

(Abschied aus dem eigenen Elternhaus - wie nehmen eigene Erfahrungen zu Abschieden Einfluss auf die therapeutische Beziehungsgestaltung bzw. den Abschied von Patienten)


Kurzes Gespräch in der großen Gruppe.


4. In der Gruppe: Wie sieht ein "guter Abschied" aus? Persönliche/allgemeine Herausforderungen, Bezug auf besondere Patientengruppen


5. Arbeit an Textausschnitten mit gleicher Fragestellung


6. Abschluss

Interaktionsbezogene Fallarbeit - (IFA)


In der Interaktionsbezogenen Fallarbeits-Gruppe wird mit den therapeutischen Herausforderungen und Fragen zu einem behandelten Patienten gearbeitet. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der therapeutischen Beziehungsgestaltung. Ein Therapeut stellt z.B. einen Behandlungs-Fall vor. Dieser Fall wird nach einem Austausch der Wahrnehmungen der Teilnehmer in einem Rollenspiel vorgestellt. Dabei versetzt sich dieser Therapeut in die Lage des zuvor beschriebenen Patienten hinein und achtet darauf, die Mimik, Gestik und Artikulation möglichst genau widerzuspiegeln. Ein anderer Teilnehmer schlüpft in die Rolle des Therapeuten hinein und stellt dem Patienten verschiedene Fragen entsprechend der vorherigen Fallvorstellung. Nach der kurzen, interaktiven Darstellung werden das Empfinden und die Gedanken, die während des Rollenspiels entstanden sind, besprochen. Jeder Teilnehmer der IFA sollte dann seinen Eindruck zu der Situation und in einem späteren Schritt auch Möglichkeiten zu der Lösung des Problems beitragen. Dabei bekommen wir einen guten Einblick, welche Auswirkungen und Schwierigkeiten bei der Durchführung von Therapien bei den behandelnden Therapeuten entstehen können - wir verstehen den Therapeuten und den Patienten nun besser. Und wir verstehen die Funktion von den Symptomen. Wir gehen mit unseren eigenen Erfahrungen und Gefühlen in der (Beziehungs-) Situation mit. Eine weitere nützliche Anwendung ist die Formulierung der Überlebensregel sowie der Entwicklungsregel (n. Sulz). Sie können nicht nur für den Patienten formuliert werden, sondern auch für den Fallvorsteller. Dies bietet eine schnell zugängliche und einfache Möglichkeit, die therapeutische Beziehung auf den Punkt zu bringen. Auf diese Weise erleben wir eine authentische Behandlungssequenz mit ihren Schwierigkeiten und Möglichkeiten. Auf mühelose und spannende Art erweitern wir alle unsere therapeutische Kompetenz - so macht lernen Spaß!

Fallverständnis und Verhaltensanalysen leicht gemacht!

In diesem Seminar sollen fallanalytische Modelle vorgestellt und geübt werden. Wir verwenden das SORKC Modell nach Kanfer ebenso wie das ABC-Modell von Ellis. Die Teilnehmer/innen werden anhand eigener Fälle mit der Anwendung vertraut gemacht und üben in Kleingruppen die Datenerhebung, anamnestische Fragestellung und das Verfassen einer Fallanalyse. Dabei wird ein Schwerpunkt auf das ökonomische Fragen zum schnellen Verfassen eines Berichtes gesetzt. Die Fallanalyse soll sowohl der individuellen Persönlichkeit des Patienten, als auch den formalen Anforderungen an Diagnose, Therapieplan und Anamnese gerecht werden. Die "klassischen" Fragen, die in jeder Prüfung vorkommen könnten, sollen ebenfalls erläutert werden: Mikroanalyse, Makroanalyse, Überlebensregel, Entwicklungsregel, das kognitive Appraisal Modell, die Wahrnehmungsverzerrungen und Fehlschlüsse, die zu den häufigsten klinischen Diagnosen gehören. Weitere Klärungen zu: klassisches und operantes Konditionieren, Modelllernen, Coping und Exposition. Ich stelle ein einfaches 4-Säulen-Modell vor, dass als Grundlage aller Berichte und Therapieplanung in nur einer Sitzung durchgeführt werden kann und vor allem auch für den Patienten unmittelbar nachvollziehbar ist.

"Focusing" und Arbeit mit dem "felt sense" in der Verhaltenstherapie

Focusing ist eine psychologische Methode, die sowohl in der Psychotherapie als auch in der Selbsthilfe eingesetzt werden kann und in deren Zentrum das achtsame Wahrnehmen körperlichen Erlebens steht. Aus diesem entfalten sich unter bestimmten Bedingungen lösungsorientierte Schritte - Denkschritte und Heilungsschritte zugleich. Focusing beschreibt den Kernprozess persönlicher Veränderung und ist eine psychologische Methode, die philosophisch begründet, empirisch überprüft und klinisch erprobt ist.


Was ist Focusing? Mein einfachste und kürzeste Antwort lautet: Focusing nenne ich die Zeit, in der man mit etwas ist, das man körperlich spürt, ohne schon zu wissen, was es ist. (E.T.Gendlin und J. Wiltschko: Focusing in der Praxis, S. 13)
Eine zentrale Idee von Focusing ist, dass der Körper unsere Situationen lebt und so mehr über ihre Bedeutung "weiß", als wir denken und fühlen können. Über Focusing erhalten wir Zugang zu Verarbeitungen, die sich einem kognitiv-rationalen Zugang entziehen. Der sogenannte "felt sense" (die gespürte Bedeutung) ist eine erlebte und gespürte "Erkenntnis", die Symbolisierung und das körperliche Erleben von etwas was schon gespürt aber noch nicht gewusst war. Dieser "somatische marker" ist ein Türöffner und Richtungsweiser für Veränderungsprozesse.


Focusing ermöglicht einen unmittelbaren und schnellen Zugang zu intuitiven Fähigkeiten und Erkenntnissen.


In diesem Workshop wird es darum gehen, die sechs Schritte des Focusing-Prozesses kennen zu lernen, durch die man Patienten unterstützen kann, ihre innere Achtsamkeit auf einen felt sense zu lenken. Ziel ist es, einen praxisnahen Einblick in die Arbeit mit Focusing zu gewinnen, deshalb lebt der Workshop von Selbsterfahrung und Übungen.

Krankheitslehre, Entstehung und Aufrechterhaltung von psychischen Störungen

Im Seminar werden zentrale Ansätze zur deskriptiven (z.B. ICD, DSM) und ätiologischen Einordnung psychischer Störungen vermittelt. Dabei wird auf Theorien und Konzepte verschiedener therapeutischer Schulen eingegangen. Gefördert wird das störungsübergreifende Verständnis der Mechanismen der Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen. Es werden Übungen und Materialien für den therapeutischen Alltag vorgestellt. Nach Möglichkeit wird mit eigenen Fallbeispielen gearbeitet. Das Seminar ist relevant für die Diagnostik und Fallkonzeption, die Psychoedukation und fachliche Kommunikation.

Praktische Anwendung der Sprechstundenkarten bei verschiedenen Syndromen

Die Psychiatrische Kurzpsychotherapie PKP eignet sich auch für die ambulante Psychotherapie

Die Sprechstundenkarten für kurze Interventionen für Psychiater und Psychotherapeuten PKP wurden im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft des DGPPN-Referates Psychotherapie von (Algermissen/Backmund/B.u.J.Deckert/Sulz/Wermke 2010) entwickelt.


Sie dauern zwischen 10 und 20 Minuten und eigenen sich für die ambulante Psychotherapie sowie für das stationäre (Einzel-) Visitensetting. Mithilfe von Sprechstundenkarten SSK werden bisher existierende Therapieansätze in die Praxis umgesetzt. Mit ihrer Hilfe gelingen kurze strategisch fortgeführte Interventionen! So wird eine systematische Therapiestrategie verfolgt. Es basiert auf wissenschaftlich anerkannten Methoden und Psychotherapieverfahren und störungsspezifischen evidenzbasierten Methoden. Es werden Übungen mit den SSK für den therapeutischen Alltag vorgestellt. Nach Möglichkeit wird mit eigenen Fallbeispielen gearbeitet. Das Seminar soll Sie in die Lage versetzen, danach aktiv mit den SSK zu arbeiten.

Arbeit mit Emotionen in der Psychotherapie


Gefühle­wahrnehmen, ­erkennen, ­akzeptieren ­und ­regulieren ­ist ­eine ­der ­Hauptaufgaben ­der ­modernen ­Psychotherapie. ­Mit ­den­ emotionalen ­Ausdrucksmustern ­durch ­bestimmte ­kontrollierte ­Atemübungen ­können ­auf ­erstaunlich ­einfache ­Weise ­universale­ Basisemotionen ­erlebt ­werden. ­Wir ­können ­lernen, ­bestimmte ­Gefühle ­eindeutig ­zu ­erkennen ­und ­sie ­ursprünglich ­auszudrücken, ­ um ­schließlich ­wieder ­einen ­Neutralzustand ­zu ­erreichen. ­In ­der ­emotiven ­Psychotherapie ­ist ­es ­möglich ­systematisch ­die ­zu­ wenigen, ­zu ­schwachen ­und ­zu ­seltenen ­Gefühle ­aufzubauen ­und ­zu ­fördern ­sowie ­die ­zu ­vielen, ­zu ­heftigen ­und ­zu ­häufigen ­ Gefühle ­zu ­regulieren.


Gast-Dozent ­ist ­Dr. ­Sergio ­Lara ­Cisternas ­aus ­Chile. ­Er ­ist ­Alba ­Emoting ­Instructor ­und ­von ­der ­Entwicklerin ­der ­Methode,­ Susanna ­Bloch, ­persönlich ­ausgebildet ­worden. ­Er ­arbeitet ­als ­Professor ­für ­Psychologie ­und ­Psychotherapie ­an ­Universitäten ­in­ Santiago ­und ­Concepcion ­und ­in ­eigener ­psychotherapeutischer ­Praxis. ­Er ­ist ­Präsident ­von ­AIPAE ­(Asociación ­Internacional ­de ­ Professionales ­der ­Alba­Emoting)­und ­Coordinator­des ­Focusing ­Instituts ­New­York ­(TFI) ­für ­Chile. ­Sich ­selbst ­beschreibt ­er ­als­ Suchender ­und ­er ­unterstützt ­nun ­wiederum ­andere ­auf ­ihrem ­Weg ­durch ­seine ­Offenheit, ­seine ­eigenen ­vielseitigen ­Erfahrungen­ und ­seinen ­Humor. ­Er ­wird ­Ihnen ­einen ­praktischen, ­erfahrungsorienten ­Einblick ­in ­seine ­Arbeitsweise ­geben, ­die ­die ­Methoden­ ALBA­EMOTING ­und ­FOCUSING ­auf ­wirksame ­Weise ­verbindet.


Zunächst ­werden ­wir ­an ­uns­ selbst ­die ­Anwendung ­der ­Techniken ­ausprobieren ­und ­die­Wirkungsweise ­erfahren. ­Im­ weiteren ­ Vorgehen ­wird ­Dr. ­Cisternas ­zum ­theoretischen ­Konzept ­und ­seiner ­Erfahrung ­in ­der ­Praxis ­berichten. ­Unter ­seiner ­Leitung ­haben ­ Studenten ­in ­Chile ­die ­Arbeit ­und­ Wirkungsweise ­von ­Alba­Emotimg ­und ­Focusing ­erforscht. ­Die ­sicherlich ­lebhaften ­Diskussionen ­ können ­mit ­ihm ­problemlos ­auf ­deutsch ­geführt ­werden.


Wir ­lernen ­mit ­Dr. ­Lars ­Theßen ­die ­Grundzüge ­"Durch ­Atmung ­zum ­Gefühlsausdruck"­ kennen­ und ­stellen ­einen ­praktischen ­Bezug­ zu­ den ­vielfältigen ­Anwendungen ­in ­der ­Psychotherapie ­her.­ Emotionsdiagnostik,­ Fallverständnis,­ Emotionsregulations-Training ­und ­Persönlichkeitsentwicklung­ werden ­intensiv ­geschult.

Microtracking in der Verhaltenstherapie

Gesichtsausdruck und Stimme erkennen - Emotionen zum ersten Mal fühlen

Wir alle kennen das: Die KlientInnen erzählen, ungerührt wie ein Nachrichtensprecher, von schwierigen Erlebnissen, oder sie klagen ausführlich und langanhaltend von Kränkungen und Ungerechtigkeiten. Wir als PsychotherapeutInnen fühlen uns oft gezwungen, viel zu lange zuzuhören. Wie kann die für beide belastende Situation taktvoll verändert werden? Im Workshop möchten wir den Anwesenden ein neues Therapie-Setting vorstellen, das eine Möglichkeitssphäre für die KlientInnen kreiert. In diese Sphäre hinein teilen wir ihnen unsere Beobachtungen des Ausdrucks von Gesicht und Stimme bezüglich der Emotionen mit. Durch die Technik des Microtrackings wird die seelische Befindlichkeit (Schmerz, Wut, Angst, Freude, Hilflosigkeit, Trauer usw.) für die KlientInnen erlebbar und wie zum ersten Mal gefühlt. Das ist die Voraussetzung dafür, die kognitive und emotionale Umstrukturierung in die Wege zu leiten.

Im Seminar lernen Sie

Wir laden die TeilnehmerInnen ein, wie in einer Werkstatt, verschiedene Möglichkeiten im Gedanken- oder Rollenspiel mit eigenen oder Patienten-Inhalten auszuprobieren.

Entspannungsmethoden 1: Schwerpunkt PR (Progressive Relaxation)


Die progressive Relaxation (PR) oder auch progressive Muskelrelaxation (PMR) ist ein valides und häufig angewandtes, aktives Entspannungsverfahren. Es ist leicht erlernbar und besitzt eine hohe Indikationsbreite.


In diesem praxisbezogenen Seminar erlenen Sie die Grundlagen, PR in unterschiedlichen Settings (Einzel- und Gruppe) und Formen (Langform, verschiedene Kurzformen) eigenständig anzuleiten.


Das lebendige Lernsetting beinhaltet intensive Selbsterfahrungsanteile, eigene Durchführung in Dyaden / Tryaden unter Supervision und einer gemeinsamen theoretischen und praktischen Reflexion. Ausgewählte Achtsamkeitsübungen aus dem MBSR / MBCT Training unterstützen den Lernprozess.

Entwicklung einer therapeutischen Haltung


Was ist eine therapeutische Haltung? Gibt es die "therapeutische Haltung"? Eine gute therapeutische Haltung ist von einer Balance von Konsistenz und Verlässlichkeit im Handeln auf der einen und Flexibilität und Offenheit auf der anderen Seite gekenn-zeichnet. Von dieser Haltung profitieren nicht nur Patient*innen, sondern auch Psychotherapeut*innen: sie erleichtert eine gewisse Routinisierung des eigenen Handelns und gibt Sicherheit und Orientierung, leistet somit einen Beitrag zur eigenen Psychohygiene.


Diskussion und Erarbeitung wesentlicher Aspekte der therapeutischen Haltung in der modernen Verhaltenstherapie. Spielerisch werden im Rollenwechsel wesentliche Merkmale für die zukünftige eigene verhaltenstherapeutische Praxis erprobt und angeeignet. Imaginationsübungen kommen zum Einsatz, "Haltungsübungen" unterstützen die Verkörperung, Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübungen vertiefen das notwendige Reflexionsvermögen. Anhand von Fallvignetten zu unterschiedlichen Störungsbildern und Bindungsstilen werden grundlegende Fertigkeiten eingeübt.


In einer offenen und wertschätzenden Gruppenatmosphäre wird eine erfahrungsbezogene Grundlage für die Entwicklung einer eigenen therapeutischen Haltung gelegt.

Krisen-Intervention und Suizidprophylaxe


In diesem Workshop werden Kurzinterventionen der Kognitiven Verhaltenstherapien geübt, mit denen kritische Lebenssituationen bewertet und bearbeitet werden können. Ein einfaches Frageschema soll zunächst zwischen Beratungsmöglichkeiten, Therapienotwendigkeit und Klinikindikation unterscheiden.

Daran anknüpfend werden Kurzinterventionen für die Fälle vorgestellt, in denen sofort Veränderungen im Leben des Betroffenen möglich sind. Dabei wird differenziert, ob externe Ereignisse wie Verlust oder Trauma oder z. B. ein eher 'endogener' depressiver Schub vorliegen. Wir üben Fragetechniken zur Unterscheidung von psychogener Krise und externer Belastung.

Wir üben Basistechniken der Krisenintervention wie Entscheidungsliste, Lösungs-Recherche und Refraiming. Fallbeispiele der Teilnehmer werden in Rollenspiel bzw. Actstorming aufgegriffen.

Weitere Themen: Suizidprädiktoren. Möglichkeiten und Grenzen der Prävention bzw. Suizidverhinderung. Was muss bzw. darf der Therapeut bei akuter Gefährdung? Was sollte er dokumentieren? Wann genügt Beratung, wann ist Therapie indiziert? Auf welche Hilfsmöglichkeiten verweisen wir?

Einführungskurs Emotionsfokussierte Therapie (EFT)


Die EFT erfreut sich eines wachsenden Interesses, gerade weil immer mehr Therapieansätze die Arbeit mit Emotionen in den Vordergrund stellen. Im Unterschied zu anderen Psychotherapieverfahren darf die EFT auf eine umfangreiche Forschung zum systematischen Umgang mit Emotionen in der Therapie blicken. Als wissenschaftlich fundiertes, evidenzbasiertes Verfahren (vgl. Klonsky, APA, 2008) bietet die EFT eine profunde klinische Emotionstheorie, markiert entscheidende emotionale Veränderungsprozesse, die eine differenzierte Arbeit mit Emotionen als wichtigste Triebfeder therapeutischer Veränderung begreift.

In diesem erlebens- und prozessorientierten Verfahren werden problematische emotionale Erlebensweisen der Klienten hin zu einer verbesserten emotionalen Verarbeitung gelenkt. Der Therapeut versteht sich hierbei als ?Emotionsnavigator? (Goldman, Greenberg, 2015), der hilft, vermiedenes schmerzhaftes Erleben zuzulassen und zu akzeptieren. Darüber hinaus nutzt der EFT-Therapeut den inneren "Gefühlskompass" und hilft Emotionen zu utilisieren und zu transformieren um eine adaptivere, resilientere Selbstorganisation zu unterstützen.

In diesem Kurs werden den Teilnehmern neben einem theoretischen Einblick in die EFT zentrale Interventionsstrategien vermittelt, um Klienten tiefer in ihr emotionales Selbsterleben zu führen, um ein "Changing Emotion with Emotion" (Greenberg) zu ermöglichen. Dabei sollen bspw. Techniken, wie Stuhl-Dialoge mit relevanten Beziehungspersonen oder Selbstanteilen vermittelt und geübt werden. Die Bereitschaft zur Selbsterfahrung wäre vorteilhaft.

Krankheitslehre, Entstehung und Aufrechterhaltung von psychischen Störungen

Im Seminar werden zentrale Ansätze zur deskriptiven (z.B. ICD, DSM) und ätiologischen Einordnung psychischer Störungen vermittelt. Dabei wird auf Theorien und Konzepte verschiedener therapeutischer Schulen eingegangen. Gefördert wird das störungsübergreifende Verständnis der Mechanismen der Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen. Es werden Übungen und Materialien für den therapeutischen Alltag vorgestellt. Nach Möglichkeit wird mit eigenen Fallbeispielen gearbeitet. Das Seminar ist relevant für die Diagnostik und Fallkonzeption, die Psychoedukation und fachliche Kommunikation.

Imaginative Verfahren I

Details in Kürze

Arbeit mit dem "Inneren Team" I

Details in Kürze.

Verhaltenstherapie auf den Punkt gebracht: Die Überlebensstrategie in der Strategisch Behavioralen Therapie (SBT)

Überlebensstrategien sind kognitiv-affektive Schemata. Sie sind nicht nur für das Fallverständnis sondern auch für die Therapieplanung richtungsweisend. SBT geht davon aus, dass jegliches Verhalten darauf ausgerichtet ist, wichtige Grundbedürfnisse (z.B. nach Geborgenheit, Selbstbestimmung, Sexualität, usw.) zu befriedigen, um gesund zu bleiben und zufrieden leben zu können. Dabei sind Menschen mit psychischen Problemen in ihrer Selbstregulation in der Regel stark eingeschränkt. Die Selbstregulation wird von ihrer Überlebensstrategie gesteuert, die ihnen mit ihren Geboten und Verboten verhältnismäßig enge Verhaltenspfade vorschreibt, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Dieser Mangel an Flexibilität, angemessene Antworten auf Problemsituationen zu finden, führt auf Dauer zu massivem Stress und krankheitswertiger Symptomatik. Es wird die Erarbeitung der Überlebensstrategie mit Hilfe erlebnisorientierter Methoden demonstriert - denn Reden allein reicht dabei nicht. Weiterhin wird deutlich, dass in der Überlebensstrategie auch schon die Strategie der Therapie angelegt ist. Es ergibt sich eine schlüssige Fallkonzeption. Die Bereitschaft zur Selbsterfahrung wäre schön.