SBT-in-Berlin
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Gruppentherapie-Ausbildung

Termine der Gruppentherapie-Ausbildung

Termine Theorie-Module 2021/2022

08.10.21 Einführungsabend
09. - 10.10.21 (16 Std.) Modul 1: Strategische Persönlichkeitsentwicklung in der Gruppentherapie. Körper und Affektstufe – Bindungssicherheit, emotionale Vitalität und Emotionsregulation herstellen
27. - 28.11.21 (16 Std.) Modul 2: Strategische Persönlichkeitsentwicklung in der Gruppentherapie. Von der Affekt-Stufe auf die Denken-Stufe gelangen – Selbstwirksamkeit (Autonomie) erlangen.
05. - 06.02.22 (16 Std.) Modul 3: Strategische Persönlichkeitsentwicklung in der Gruppentherapie. Entwicklung von der Denken-Stufe auf die Empathie-Stufe – gelingende Beziehungen gestalten können (Empathie).

Termine Gruppensupervision 2021/2022

26.11.21 von 14 - 19 Uhr (6 Std.) Veranstaltungsort: Am Falkenberg 117, 12524 Berlin
04.02.22 von 14 - 19 Uhr (6 Std.) Veranstaltungsort: Am Falkenberg 117, 12524 Berlin
04.03.22 von 14 - 19 Uhr (6 Std.) Veranstaltungsort: Am Falkenberg 117, 12524 Berlin
22.04.22 von 14 - 19 Uhr (6 Std.) Veranstaltungsort: Am Falkenberg 117, 12524 Berlin
10.06.22 von 14 - 19 Uhr (6 Std.) Veranstaltungsort: Am Falkenberg 117, 12524 Berlin
15.07.22 von 14 - 19 Uhr (6 Std.) Veranstaltungsort: Am Falkenberg 117, 12524 Berlin
16.09.22 von 14 - 19 Uhr (6 Std.) Veranstaltungsort: Am Falkenberg 117, 12524 Berlin
02.12.22 von 14 - 19 Uhr (6 Std.) Veranstaltungsort: Am Falkenberg 117, 12524 Berlin

Gruppentherapie-Ausbildung

Fortbildungskurs "Verhaltenstherapeutische Gruppentherapie"


  • Start: Oktober 2021 - Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 10
  • Einführungsabend: 08.10.2021 (3 Stunden)
  • 3 Wochenendmodule „Theorie der MB-VT basierten Gruppentherapie“ á 16 Stunden (= 48 Stunden)
  • Sowie 40 Stunden Supervision und 8 Stunden Behandlung über ca. 1 Jahr: 8 Module a 6 Stunden
  • 80 Stunden Selbsterfahrung können in gesonderten Gruppen gewonnen werden: bereits abgeleistete Bestandteile werden anerkannt.
  • Kontinuierliche Gruppenbehandlung (120 Stunden, auch in mehreren Gruppen möglich). Die 120 Behandlungsstunden organisieren sich die Teilnehmer selbst, z.B. in Kliniken oder in Praxen. Bei Bedarf unterstützt das SBT-Institut über kooperierende Lehrpraxen oder der Institutsambulanz des SBT-Instituts bei der Durchführung ambulanter Gruppen.
  • Voraussetzung zur Teilnahme an der Gruppentherapie-Ausbildung ist eine abgeschlossene oder laufende Ausbildung in Verhaltenstherapie für Erwachsene oder für Kinder- und Jugendliche.
  • Für die Fachkunde Gruppentherapie in der Verhaltenstherapie sind alle 3 Wochenendmodule „Theorie“ sowie die „Gruppensupervision und Behandlung“ Voraussetzung. Gruppensupervision und „Behandlung“ kann nur zusammen gebucht werden. Ersatztermine werden im kommenden Jahr angeboten.
  • Die Gebühren für einen Theorieworkshop (16 UE) beträgt 300.- €. Die Gebühren für Gruppensupervision/Behandlung (48 UE) betragen 1680.- €
  • m Rahmen der Institutsambulanz bzw. Lehrpraxis beantragte und abgerechnete Therapien führen zu einer Erstattung von 50% der derzeitigen Vergütung. Die Abrechnung der Sitzungen erfolgt quartalsweise über das SBT-Institut.
  • Die drei Wochenendmodule („Theorie“) können darüber hinaus auch einzeln gebucht werden. Sie sind sowohl für die Einzel- als auch für die Gruppenpsychotherapieausbildung anrechenbar.

Allgemeines zur Gruppentherapie-Ausbildung:

In den drei Theorie-Modulen und der darauf aufbauenden Supervision werden die Konzepte und Kompetenzen zur Erreichung dieser Entwicklungsziele, die Planung und praktische Anwendung in der Gruppentherapie sowie die Stufenspezifischen Stadien der Gruppenentwicklung vermittelt. Auf Basis des MB-VT Ansatzes schauen wir gemeinsam auf die Komplexität des Menschen, deren Symptome, der therapeutischen Beziehung und der entstandenen therapeutischen Probleme. Der MB-VT Ansatz ist dabei zugleich Grundlage für den therapeutischen Prozess der Patient*innen, als auch für die Supervision an sich.

Insgesamt wird auf die Grundlagen und spezielle Themen der Gruppendynamik sowie auf Themen störungsorientierter und zieloffener Verhaltenstherapie in Gruppen eingegangen. Dies erfolgt im Wechsel von Theorie-Inputs, praktischer Einübung von Methoden sowie Auswertung von Videosequenzen der Ausbildungsgruppentherapien. Die Bereitschaft zur Gruppenarbeit und Selbsterfahrung ist Voraussetzung für die Teilnahme. Die therapeutische Arbeitsweise und Methoden der Teilnehmer*innen werden dabei methoden- und störungsübergreifend integriert.


Konzeptionelle Grundlage der Fachkunde Gruppentherapie ist die Mentalisierungsbasierte Verhaltenstherapie* nach Serge Sulz (MB-VT) als strategischer Prozess zur Persönlichkeitsentwicklung. Die MB-VT versteht sich als ein methoden- und störungsübergreifender Ansatz, in den kognitive, emotionsfokussierte und körperorientierte Therapiekonzepte und Interventionen aus der Einzel- und Gruppentherapie integrierbar sind.

Die MB-VT ist eine Weiterentwicklung der Strategisch-Behavioralen Therapie (SBT) und baut auf der Bindungstheorie, dem Mentalisierungsansatz von Fonagy und Mitarbeitern sowie der Entwicklungspsychologie Piagets auf. Die zentralen Ziele dieses Strategischen Gruppentherapieansatzes sind Bindungssicherheit, Affektregulierung, Selbstwirksamkeit und Empathiefähigkeit.

In den drei Theorie-Modulen und der für den Fachkundeerwerb erforderlichen Supervision werden die Kompetenzen zur Erreichung dieser Entwicklungsziele, die Planung und praktische Anwendung in der Gruppentherapie sowie die Stufenspezifischen Stadien zur Gruppenentwicklung vermittelt. Die Bereitschaft zur Gruppenarbeit und Selbsterfahrung ist Voraussetzung für die Teilnahme.

Hier einige interessante Links:

  • Sulz S. K. D., Theßen L. (2021a). Transdiagnostische Therapie durch Mentalisierungsbasierte Verhaltenstherapie MB-VT – Modul 1 bis 5. Gießen: Reihe CIP-Medien im Psychosozial-Verlag Kostenloser Vorabdruck: https://eupehs.org/neue-psychotherapien/
  • Sulz S. K. D., Theßen L. (2021b). Transdiagnostische Therapie durch Mentalisierungsbasierte Verhaltenstherapie MBVT – Modul 6 und 7. Gießen: Reihe CIP-Medien im Psychosozial-Verlag Kostenloser Vorabdruck: https://eupehs.org/neue-psychotherapien/
  • Sulz, S. K. D., Gräff-Rudolph, U. (2019): Supervision in der Verhaltenstherapie (Reihe Supervision im Dialog), Kohlhammer
  • Serge Sulz MB-VT-1 BINDUNG - Mentalisierungsbasierte Verhaltenstherapie https://youtu.be/IKkfdzj6HFg

AKTUELL finden Einführungsworkshops zum gruppentherapeutischen MB-VT Ansatz bei den VT-Wochen der IVT und bei der Erfurter Psychotherapiewoche statt.

Infos unter https://www.vtwoche.de bzw. https://www.psychotherapiewoche.de

Unter Berücksichtigung der Richtlinien der kassenärztlichen Bundesvereinigung beschäftigt der Kurs sich mit folgenden Themen:

Inhalte:

  • Körperliche Bindungssicherheit, Achtsamkeit, Akzeptanz und Selbstmitgefühl
  • Emotionale Vitalität und Emotionsregulation
  • Emotionale Reaktionskette, Dysfunktionale Überlebensregel und Erlaubnis gebende Lebensregel
  • Selbstwirksamkeit (Autonomie)
  • Zwischenmenschliches Mitgefühl und gelingende Beziehungen (Empathie)
  • Förderung der Mentalisierungsfähigkeit auf jeder Entwicklungsstufe
  • Strategische Therapieplanung, Stufenspezifische Stadien der Gruppenentwicklung und Hoffnungsgenerierende Aspekte der Gruppentherapie nach dem MB-VT Ansatz

Strategische Persönlichkeitsentwicklung in der Gruppentherapie

In der strategischen Persönlichkeitsentwicklung geht es um das Erlernen körperlich-affektiver, emotionaler, mentaler und sozialer Kompetenzen, die von den Patienten*innen in den jeweiligen Entwicklungsstufen nicht erworben werden konnten. Diese Entwicklungsstörungen prägen die Identität der Patient*innen in Form eines stagnierten Selbst- und Weltbildes (kognitiv-affektives Verhaltensschema), das zu Einschränkungen in seiner Bindungssicherheit, Affektregulierung, Selbstwirksamkeit (Autonomie) und gelingender Beziehungsgestaltung (Empathie) führen kann. Die dysfunktionalen Folgen dieser Entwicklungsstörungen (mit entsprechender Symptombildung) können sich dann in wesentlichen Lebensbereichen wie Partnerschaft, Elternschaft und Beruf auswirken. Das strategische Gruppentherapieprogramm setzt hier mit einem entwicklungsstufenspezifischen Kompetenzaufbau störungsübergreifend an, indem es die intrinsische Motivation nach den bisher ungelebten Entwicklungspotentialen in ihrer Entfaltung unterstützt (Selbstorganisation der Psyche). Ansatzpunkte sind die Stärkung und der Aufbau von Ressourcen (Annäherungsverhalten) sowie die Auflösung von dysfunktionalen Entwicklungsblockaden (Vermeidungsverhalten). Dadurch wird die Entwicklung eines kongruenten Selbst gefördert, um den Alltag wieder symptomfrei und selbstbestimmt zu gestalten. Diese Entwicklungsförderung führt zu einer als positiv erlebten Identitätsveränderung, die die Patienten*innen aus ihren bisherigen Einschränkungen befreit (Akkomodation). Zugleich erleben sie jedoch auch einen Verlust der bisherigen Identität, dessen Bewältigung emotionale Schwerstarbeit bedeutet. Die sichere Beziehung und Bindung sowie die empathische Resonanz und Unterstützung in der Gruppe und durch den Therapeuten*in sind dafür einer der wesentlichen Wirkfaktoren und das Fundament der Strategischen Persönlichkeitsentwicklung in der Gruppentherapie.

Wenn Sie Fragen haben - rufen Sie uns an, wir beraten Sie gern und individuell!

Dieser Link führt Sie zur "Psychotherapie-Vereinbarung", Paragraph 6, Abs. 5

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